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Die Geschichte der Gemeinde Delingsdorf

Im Jahre 1327 wird Delingsdorf erstmalig urkundlich erwähnt, als Graf Johann der Milde von Holstein und Stormarn Landbesitz mit dem Kloster Reinfeld tauschte. Bei der Grenzbeschreibung des Gebietes wird auch ein Dedelmestorpe genannt. Das Dorf wechselt noch häufig seinen Namen. Der ursprüngliche Ortsname entstand wahrscheinlich aus einem Personennamen Dedelow, wie es zur Zeit der fränkischen Besiedlung im 12. Und 13. Jahrhundert üblich war. Auf der ältesten Delingsdorfer Flurkarte von 1774 ist die planmäßige Anlage eines Angerdorfes erkennbar. Auf der erwähnten Flurkarte sind die Schulkate, heute der Delingsdorfer Kindergarten, sowie der bis heute noch existierende Bauernteich eingezeichnet. Der gerade durch den Ort führende Weg, die heutige B75, führte schon in früheren Jahrhunderten einen Teil des Warenverkehrs zwischen Lübeck und Hamburg über Oldesloe, Bargteheide und Delingsdorf. 1843 wurde die Chaussee von der damaligen dänischen Regierung begradigt und gepflastert. Die Meilensteine an der heutigen Bundesstraße 75 sind noch erhalten. In mittelalterlichen Zeiten war das Delingsdorfer Gebiet überwiegend von Wald und Bruchwald bedeckt. Im Verlauf der Jahrhunderte trotzte man dem Wald immer mehr Ackerland ab. Vom Zeitpunkt der ersten urkundlichen Erwähnung an vergingen noch 600 Jahre, bis der Delingsdorfer Wald verschwand. 1855 betrug die Einwohnerzahl 320, und die Schule hatte 80 Schüler. Es waren etliche Voll-, Halb-, Drittel- und Viertelhufner (Grundbesitzer) ansässig. Die beiden Weltkriege und deren Folgen brachten für Delingsdorf große Veränderungen mit sich. Viele Flüchtlinge und ausgebombten Hamburger brauchten eine Unterkunft. Belief die Einwohnerzahl 1936 noch auf 426, so stieg sie nach Ende des zweiten Weltkrieges sprunghaft auf 1.026 an.


Heute und morgen

Die Gemeinde Delingsdorf mit einer Größe von 809 ha liegt zwischen den Städten Ahrensburg und Bargteheide.
Delingsdorf zeichnet sich in weiten Teilen durch eine familiengerechte Wohnbebauung mit vielen Grün- und Spielflächen aus. Im Zentrum des Ortes bestimmen stattliche landwirtschaftliche Gebäude und moderne gemeindliche Einrichtungen das Bild. Hier haben die Gemeindevertretung und der Kindergarten mit seinen vier Gruppen ihr zu Hause. Auch die gut ausgestattete Feuerwehr mit ihrem gerade erweiterten Gerätehaus ist hier ansässig.
Einen weiteren Schwerpunkt des dörflichen Lebens bildet das Mehrzweckhaus mit dem angeschlossenen Kinder- und Jugendhaus. Dieses nutzen vor allem der Sportverein und der Kulturverein für ihre vielen kulturellen und sportlichen Aktivitäten.
Die landwirtschaftlichen Betriebe, die ansässigen Handwerksfirmen und die örtlichen Dienstleistungsbetriebe machen Delingsdorf zu einem lebendigen Dorf. Es ist jetzt schon möglich, viele Dinge des täglichen Bedarfs vor Ort zu erhalten.
Eine umfassende Versorgung und eine großes kulturelles Angebot sind durch die verkehrsgünstige Lage mit dem eigenen PKW oder über den ÖPNV in den Städten Ahrensburg und Bargteheide aber auch in Hamburg oder Lübeck zeitnah gegeben.
Die abwechslungsreiche von der Landwirtschaft geprägte Umgebung lädt zum Fahrrad fahren und zu Spaziergängen ein. Die Gemeinde Delingsdorf ist durch den Anbau von Erdbeeren und durch die Pferdezucht über ihre Grenzen hinaus bekannt. Mit der Fertigstellung des Baugebietes ?Schäferkoppel? wird eine mehrjährige Wachstumsphase seinen Schlusspunkt erreichen. Die vielen engagierten Mitbürger und Mitbürgerinnen, die aktiven Vereine und Verbände bieten Gewähr dafür, dass ein reiches Angebot an kulturellen und sportlichen Aktivitäten vorhanden ist und weiterhin wächst und dafür, dass die anstehenden Aufgaben und Probleme in einer größer werdenden Dorfgemeinschaft gemeistert werden.